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Der Kanu Club Grün-Gelb Köln e.V. bietet am 22. August 2026 einen eintägigen Sicherheitskurs mit 8 Lehreinheiten nach den Richtlinien des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) an.
Der Kurs richtet sich an Paddlerinnen und Paddler, die ihre Sicherheitskenntnisse auffrischen und den sicheren Wiedereinstieg ins Kajak praxisnah trainieren möchten.
Kursinhalte
Die Schwerpunkte des Lehrgangs sind:
● (Hoch-)Wasserstände
● Wind, Wellen und Temperaturen
● Auskühlung und Risiken beim Winterpaddeln
● Flussbeschreibungen und Pegellisten
● Schifffahrtszeichen sowie Notzeichen und Signale
● Andere Wasserstraßennutzer und Ausweichregeln
● Grundlagen der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO)
● Selbst- und Fremdrettung auf Großgewässern
● Praktische Übungen zum Wiedereinstieg ins Kajak
Teilnahmevoraussetzungen
Für die Teilnahme werden vorausgesetzt:
● sicheres Paddeln auf dem Niveau des EPP 2
● eigenes Boot mit Schotts im Bug und Heck
● vollständige persönliche Paddelausrüstung
● geeignete persönliche Schutzausrüstung
● das Tragen einer geeigneten Schwimmweste ist verpflichtend
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
Termin
Samstag, 22. August 2026
09:00 bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Kanu Club grün-gelb Köln e.V. (Bootshaus)
Uferstraße 81
, 50996 Köln
Die praktischen Übungen finden auf dem Rhein in Ufernähe vor dem Bootshaus statt. Sollte der Wasserstand dies nicht zulassen, wird auf einen geeigneten See ausgewichen.
Lehrgangsleitung
Stefan Mikus
Trainer C
Teilnahmegebühr
● 16,00 € für Mitglieder des DKV
● 24,00 € für Nichtmitglieder
Ablauf
Die Veranstaltung besteht aus Theorie- und Praxiseinheiten.
Die Inhalte werden innerhalb von 6 Zeitstunden vermittelt und flexibel an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst. Kurze Pausen sowie eine längere Mittagspause sind eingeplant.
Teilnahmebescheinigung und Anerkennung
Für die Teilnahme wird eine Teilnahmebescheinigung des Kanuverbandes NRW ausgestellt.
Bei vollständiger Teilnahme wird der Sicherheitskurs anerkannt als:
● Fortbildung zur Verlängerung der Fahrtenleiterlizenz im LKV NRW (Mitglieder anderer Landes-Kanuverbände wenden sich bitte an ihren jeweiligen Verband.)
● Nachweis im Rahmen des Wandersportwettbewerbs des DKV
Anmeldung
Anmeldeschluss: Sonntag, 09. August 2026
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an:
bootswart@kcg.de
Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Bei Bedarf wird eine Warteliste geführt.
Nach der Anmeldebestätigung erhalten alle Teilnehmenden weitere organisatorische Informationen.
Ansprechpartner
Stefan Mikus
E-Mail: bootswart@kcg.de
Gut gelaunt starteten wir mit elf KCG’lern und einem Gastpaddler aus Porta Westfalica, zu unserer Sonntagstour. Diesmal ging es ins wunderschöne untere Mittelrheintal.
Bereits zu Beginn in Leutesdorf sorgte der gegenüberliegende Kaltwassergeysir von Andernach mit seiner bis zu 60 Meter hohen Fontäne für eine beeindruckende Begrüßung.
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Nachdem die Unwetterwarnung der Nacht vorüber war, zeigte sich das Rheintal von seiner schönsten Seite: faszinierende Wolkenbilder, immer wieder Sonnenschein und herrliche Ausblicke entlang des Flusses. Vorbei am geschichtsträchtigen Remagen und der markanten Erpeler Ley genossen wir das abwechslungsreiche Panorama zwischen Bad Breisig, Linz und den bewaldeten Hängen des unteren Mittelrheintals.
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Um dem aufkommenden Wind nicht zu viel Zeit zu schenken, machten wir unser Picknick diesmal in Unkel, dem Ziel unserer Etappe.
21 Kilometer Natur, Bewegung und beste Gesellschaft – ein rundum gelungener Tag auf dem Wasser!
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Eine Schiffstaufe ist eine jahrhundertealte maritime Tradition: Sie soll Schiff und Besatzung Glück, Schutz und stets eine sichere Fahrt bringen. Natürlich darf auch beim KCG diese besondere Zeremonie nicht fehlen.

Nachdem unser Bootswart Stefan die neuen Dayliner mit ihren Namen versehen hatte, wurden die drei Boote noch vor der sonntäglichen Wanderfahrt von unserer Wanderwartin Eike feierlich getauft. Und auch unser Wildwasserboot „Qualle“ erhielt bei dieser Gelegenheit endlich den noch ausstehenden Segen.

Mit „Rheinfeuer“, „Rheinflamme“ und „Rheinfunke“ stehen unseren Vereinsmitgliedern ab sofort drei neue Tourenboote für viele gemeinsame Kilometer auf dem Wasser zur Verfügung – bereit für kleine Abenteuer, große Touren und jede Menge schöne Momente auf Rhein und Co.
Dreimol Ahoi, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und allzeit gute Fahrt!


Unter dem Motto „Theorie trifft Praxis“ fand auch in diesem Jahr wieder unser Kajak-Sicherheitstraining statt. Die altersgemischte Gruppe aus Vereinsmitgliedern – von jung bis erfahren – hatte dabei ein gemeinsames Ziel: mehr Sicherheit beim Paddeln!
Zu Beginn standen die theoretischen Grundlagen im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde besprochen, worauf bei der persönlichen Schutzausrüstung zu achten ist und welche Ausrüstung bei unterschiedlichen Bedingungen sinnvoll und wichtig ist.
Im Anschluss ging es auf die grüne Wiese, wo verschiedene Wurftechniken mit dem Wurfsack intensiv geübt wurden. Hier konnten die Teilnehmenden den sicheren Umgang mit dem Rettungsmittel zunächst an Land trainieren und wichtige Abläufe festigen.

Danach folgte der praktische Teil im und am kalten Wasser. Unter unterschiedlichen Rettungsbedingungen wurden verschiedene Szenarien geübt, gegenseitige Hilfe trainiert und die Funktionskleidung auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Dabei zeigte sich schnell, dass „frische“ Wassertemperaturen durchaus eine Herausforderung sein können.

Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Jugendwart Christoph für die Organisation, seine Geduld und den engagierten Einsatz bei diesem gelungenen Trainingstag.


Bei schönstem Wetter fand am Wochenende ein neuer Kurs der KCG-Kanuschule statt. Eine gut gelaunte und bestens besetzte Gruppe tauchte dabei auf dem Rhein in die Welt des Kanusports ein. An zwei intensiven Tagen wurden die Grundlagen des Kajakfahrens vermittelt und erste Erfahrungen auf dem Wasser gesammelt – mit viel Teamgeist, Spaß und Lust auf mehr.

Ab Anfang Juni startet dann auch der Paddlertreff – die perfekte Gelegenheit, weiter aufs Wasser zu gehen, dazuzulernen und gemeinsam zu paddeln. Der KCG freut sich schon jetzt auf viele neue und bekannte Gesichter!

Ein großes Dankeschön an Trainer Andreas sowie das Kanuschulteam mit Lothar, Helmut und Stefan für ihr Engagement und ein rundum gelungenes Kurswochenende.
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Frischer Zuwachs für unsere Flotte: Drei neue Wanderkajaks sind am Start und bringen noch mehr Möglichkeiten für gemeinsame Touren aufs Wasser. Die Boote wurden gerade erst abgeholt – und wir freuen uns riesig auf die ersten Kilometer damit!
Neu ist auch unser Instagram-Kanal: Hier bekommt ihr Einblicke ins Vereinsleben, aktuelle Updates und kleine Highlights zwischendurch. Zum Beispiel könnt ihr euch in einem Reel anschauen, wie wir die neuen Kajaks abgeholt haben. Instagram: KCG Köln
Also: folgt uns gerne und bleibt dran!
Verfasst von M. Mikus
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Das Mailied von Goethe beginnt so: Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! |
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Seitdem sind mehr als zweihundertfünfzig Jahre vergangen. Der Klimawandel sorgt dafür, dass wir die Natur schon im April erleben wie Goethe einst im Mai.
Am letzten Sonntag im April unternehmen wir eine Wanderfahrt auf der Niers von Süchteln nach Pont. Das ist eine sehr gute Zeit für einen solchen Ausflug. Später kann es an Wochenenden und an Feiertagen unangenehm voll werden. Vor einer Tour an Christi Himmelfahrt sei ausdrücklich gewarnt.
Im Frühling leuchtet die Natur an der Niers in der Tat, und es gibt viel davon. Die Niers fließt durch die niederrheinische Landschaft wie durch einen Park, mal unter dem Blätterdach von Baumgruppen, mal durchs Offene. Straßen überqueren sie, begleiten sie aber nicht. Ab und zu paddelt man an einem Herrenhaus oder Gehöft vorbei. Technische Schwierigkeiten gibt es keine. An den Krautfanganlagen musss man ein wenig manövrieren. Ein- und Ausstiegstellen sind gut markiert und zugänglich. Nach etwas mehr als der Hälfte der sechsundzwanzig Kilometer unserer Tour führt die Strecke durch Wachtendonk. Wer Zeit hat, legt hier eine Pause ein und schlendert durch den sehenswerten historischen Ortskern; er steht vollständig unter Denkmalschutz.

Wir kennen uns aus auf der Niers, so dachten wir. Gehört hatten wir von der Renaturierung des Abschnitts Meykesbos kurz vor Pont. Dabei wurde der bis dahin gerade Flusslauf in eine Auenlandschaft umgewandelt. Die Niers fließt jetzt in Schleifen hindurch und verlängert sich um einen Kilometer. Das ist gut für Tiere und Pflanzen, attraktiv auch für die Kanusportler. Man kann aber von der Route abkommen. So ergeht es uns. Wir biegen an der falschen Stelle ab, landen im flachen Wasser in einer Sackgasse. Wir kehren um und finden den richtigen Weg. Das ist anstrengend, verleiht der Tour aber einen Hauch von Abenteuer. Über den Tag hinaus wird die kleine Episode Erinnerungen an unseren Ausflug im Frühling wecken.

Verfasst von Ulrich P.
27. April 2026

Mit Fokus auf sichere Bootsbeherrschung und ein besseres Verständnis für die Strömung startete Mitte April das erste Techniktraining beim KCG. Nach einer kurzen theoretischen Auffrischung ging es unter der Anleitung von Trainer Andreas und mit Unterstützung von Übungsleiter Stefan direkt aufs Wasser.
Dort hieß es: üben, ausprobieren und verbessern. Die neun Teilnehmer konnten bereits Erlerntes auffrischen und gezielt vertiefen. Grundschläge wie Bogenschlag, Ziehschlag und Paddelstütz wurden intensiv trainiert – ebenso wie das richtige Ankanten des Bootes.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Lesen der Strömung und dem sicheren Fahren im Kehrwasser. Egal ob erfahrene „alte Hasen“ oder motivierte Neulinge – alle machten schnell sichtbare Fortschritte und gewannen an Sicherheit auf dem Wasser.
Nach der Mittagspause wurde es noch einmal spannend: An den Kribbenköpfen stromabwärts vom KCG sorgten wechselnde Strömungsverhältnisse für zusätzliche Herausforderungen und viele praktische Lernerfahrungen.
Wer diesmal nicht dabei sein konnte, hat weitere Chancen: Neue Trainingstermine und Angebote gibt es auf dieser Homepage unter „Kanuschule“ sowie im Jahresprogramm unter „Kanuwandersport“. ->Jahresplanung 2026

Text: MD. Mikus
Fotos: R. Weckauff
Ein schöner Saisonauftakt war unsere Ostertour 2026 auf unserer Lieblingsstrecke bis zum Molenkopf in Niehl vorbei an unserer Altstadt in Köln. Die besten Bilder seht ihr in der Slideshow auf der Homepage und auf der Wandersportseite.

Impressionen vom Anpaddeln am 1.März auf der Agger.
Bei schönstem Sonnenschein und einem Pegel Overath von 85 hatten acht KCGler viel Spass.
Am 28.2.26 war es soweit! Der Bezirk 4 Kanu NRW hatte beim VKL Leverkusen zur Verleihung der Wandersportabzeichen für die vergangene Paddelsaison geladen.
Auch der KCG war dank seinem vielseitigen Wandersportangebot gut vertreten. So nahmen Matthias P. (Bronze), Stefan (Gold) und Sigrid (Gold hoch 10!) ihre Auszeichnungen persönlich entgegen. Im Anschluss gabs noch ein Fotofinish aller Geehrten auf dem Balkon. Ebenfalls geehrt in Abwesenheit wurde Lothar B. (Gold hoch 5)
Herzlichen Glückwunsch, was für tolle Leistungen!
~ Marie-Dolimah M.

Die Kanusaison ist vorbei, wenn auch nicht für alle unserer Mitglieder. Unsere nächste Gemeinschaftsfahrt wird die traditionelle Neujahrstour auf dem Rhein sein, falls das Wetter mitspielt.
In den letzten Wochen wurde eifrig auf dem Vereinsgelände gearbeitet.

Drei aufeinanderfolgende Wochenenden im Advent sind eine Zeit der Geselligkeit und der Gemeinschaftsarbeit im und für den Verein.

Das erste Adventwochenende ist traditionell einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung in einer Jugendherberge oder einem vergleichbaren Gästehaus gewidmet. Diesmal haben wir die Umgebung von Xanten erkundet und dabei auch den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt besucht. Gleich daneben: der Dom St. Viktor mit seinen reichen Kunstschätzen.

Das Laubfegen eine Woche später auf unserem rund siebentausend Quadratmeter großen Vereinsgelände ist eine notwendige Arbeit, die wir nur gemeinsam schaffen. Es ist aber auch eine Veranstaltung, die mehrere Generationen versammelt und den inneren Zusammenhalt fördert. Um es mit Friedrich Schiller zu sagen: „Wenn gute Reden sie begleiten, Dann fließt die Arbeit munter fort.“ Das Gute daran ist: der Erfolg der Arbeit ist sichtbar, wenn alles Laub eingesammelt ist. Unsere Wohnwagen stehen jetzt in Reih‘ und Glied auf den Winterstellplätzen. Wenn kein Hochwasser kommt, werden sie bis zum Frühjahr dort bleiben.

Am Tag vor dem dritten Advent folgt zum Abschluss des vorweihnachtlichen Vereinsbetriebs unsere Advent- und Ehrungsfeier. Ausgezeichnet werden Mitglieder, die dem Verein über viele Jahre die Treue gehalten haben, und diejenigen, die sich sportlich hervorgetan haben, vor allem im Wandersportbetrieb.
Nun können die Hohen Feiertage kommen.

Verfasst von Ulrich P.
Darauf gibt es mehr als eine Antwort. Am besten ist es, selbst mit dem Kajak eine Mittelrheintour zu unternehmen, dem landschaftlich schönsten Abschnitt des Rheins zwischen Konstanz und Rotterdam. Aber Vorsicht: das ist nichts für Anfänger. Denen kann eine solche Tour, wenn überhaupt, nur unter fachkundiger Begleitung empfohlen werden. Die Fließgeschwindigkeit ist hoch. Hohe Wellen entstehen überall im Begegnungsverkehr zahlreicher Schiffe, nicht nur auf dem wohl anspruchsvollsten Abschnitt von Bingen nach St. Goar. Pilze, Wirbel. Windböen: Alles kann jederzeit passieren. Der Rhein kann aber auch ruhig fließen, selbst an der Loreley, wie es schon bei Heinrich Heine heißt.

Im Juli und August haben sich zwei jeweils achtköpfige Gruppen auf den Weg gemacht: eine von Bingen zu unserem Bootshaus, die andere von Wiesbaden. Das sind stolze einhundertfünfzig und einhundertachtzig Kilometer in jeweils vier Etappen. Bei der ersten Tour war der Wind eine Herausforderung, bei der zweiten war das sommerliche Vergnügen ungetrübt. Wir übernachteten bei Kanu- und Rudervereinen in Wiesbaden, Bacharach, Vallendar und Remagen. Die gegenseitige Gastfreundschaft im Wassersport, häufig in den DKV-Kanustationen, ist eine wunderbare Errungenschaft.
Wer auf dem Wasser unterwegs ist und dabei täglich große Strecken zurücklegt, muss manche Sehenswürdigkeit links oder rechts am Ufer liegenlassen. Die gibt es in großer Zahl. Schließlich gehört das Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz zum UNESCO-Weltkulturerbe. Schon der Anblick all der landschaftlichen Schönheit und der kulturellen Schätze lässt das Herz höherschlagen.

Auch bieten die Sommerabende in den Orten entlang der Strecke reiche Eindrücke vom Leben am Fluss: das Biebricher Schloss in Wiesbaden, das mittelalterliche Stadtbild von Bacharach mit Wernerkapelle und Burg Stahleck, ein abendlicher Spaziergang von Vallendar zur Rheininsel Niederwerth, das Treiben auf der Uferpromenade und auf dem Marktplatz in Remagen. Auch ein Genuss sind die gemeinsamen Abendessen unter freiem Himmel, begleitet vom Riesling der Region: Rheinromantik pur.
Verfasst von Ulrich P.


Der KCG war auch dabei
Mit weiteren Kanuvereinen hat der KCG im Mai eine besondere Kanutour unternommen: Unter dem Motto Boot und Rad lud der Bezirk 4 zu einer Kanutour ein. Trotz des vorhergesagten Regens sind zahlreiche Kanutinnen und Kanuten von Bonn-Graurheindorf zum KCG gepaddelt. Dank der passenden Kleidung störten die zwei kurzen und nur leichten Niederschläge die Freude an der zweistündigen Kanutour überhaupt nicht. Schon nach der halben Strecke rissen die Wolken auf und die Sonne kam zum Vorschein. Am Ziel angekommen ließen wir die Tour bei geselligem Kaffee und Kuchen ausklingen. Ganz nach dem Motto der Tour, wurden die Autos, mit denen die Boote zum Start gebracht wurden, mit dem Rad abgeholt. Kanu-Touring im Verein hat neben dem Spaß an Sport und Gesellschaft auch einen nachhaltigen Aspekt. Mithilfe von Fahrgemeinschaften und dem Umsetzen mit dem Rad werden Umweltbelastungen möglichst gering gehalten.
Geschrieben von Stefan M.
Sicherheit wird bei uns im Kanusport groß geschrieben. Wir bewegen uns mit unseren Booten auf dem Wasser und eine ungewollte Kenterung ist auch für erfahrene Kanutinnen und Kanuten nicht immer ausgeschlossen. Daher üben wir im KCG regelmäßig die gegenseitige Hilfe.
Bei unserem Training im Mai gingen wir auf die wichtigsten Aspekte der Schwimmweste ein und übten die Handhabung des Wurfsacks (eine Rettungsleine die sich besonders gut auswerfen lässt). Es wurden verschiedene Möglichkeiten erklärt eine gekenterte und schwimmende Person an Land zu holen und im Anschluss übten wir die Abläufe praxisnah am und im Wasser. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob jung oder mit längerer Lebenserfahrung, waren sich einig, regelmäßiges, gemeinsames Üben macht Spaß und erhöht die Sicherheit im Sport.
Dank an unseren Jugendwart Christoph für diese gelungene Auffrischung!
Geschrieben von Stefan M.

Das Frühjahr lockte mit seinen milden Temperaturen alle Kanuten in Ihre Boote. Die Wasserstände der Kleinflüsse waren mager, aber die Saison war eröffnet. So ging es auf unserem Heimatstrom, dem Rhein auf mehreren Touren stromabwärts. Dabei wurden auf zwei Events Medaillen in Silber und Gold errungen.
Am ersten Maiwochenende hat es dann endlich so geregnet, bei dem unser Kleinfluss die Sieg einen Pegelstand erreichte, der Hoffnung auf eine Wandertour machte. So entschloss sich eine kleine bunte Truppe, endlich mal wieder diesen Fluss zu paddeln. Unsere Zuversicht wurde belohnt, denn auch in der Nacht zuvor öffnete der Himmel noch einmal seine Schleusen.
Wir stiegen in Eitorf in unsere Kurzboote und freuten uns an der Fülle von Wasser und Schönheiten der Vegetation. Jeder Schwall und jede Welle war uns willkommen und so tanzten unsere Boote sportlich und ein bisschen elegant 25 km den Fluss entlang. Die Strömung war fantastisch und das Rauschen der Stromschnellen klang wie Musik. Auf den ruhigen Abschnitten ließen wir uns treiben und auf der Wasserfläche spiegelte der Fluss das Glück in die Augen meiner Kameraden noch einmal zurück.
Was für ein Tag!
Ich danke allen die dazu beigetragen haben.
Erlebt und aufgeschrieben von Kerstin G.
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